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Sobald der Mensch in die Natur züchterisch und planvoll eingreift, in dem er eine Tierrasse erschafft, gehen damit auch gesundheitliche Gefahren für die betroffenen Tiere einher:

Durch die bewusste Auswahl einiger Tiere, die der menschlichen Vorstellung der Wunschrasse entsprechen, wird der Genpol der Tierpopulation bewusst verengt. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, ein ganz bestimmtes äußeres Merkmal gehäuft anzutreffen. Diese optisch ähnlichen Rassetiere besitzen dann aber nicht nur ähnliche Gene sondern auch ein „ähnliches“ Immunsystem. Die Immunabwehr wird jedoch dadurch zunehmend geschwächt. Die Rasse leidet mehr und mehr an einem Immunschwächesyndrom:

Die Abwehrkraft läßt insgesammt nach, das Tier leidet an Entzündungen des Zahnfleischs, der Augen und Ohren, an Hautkrankheiten und einem infektanfälligen Verdauungssystem. Auch die Fruchtbarkeit geht zurück, die Würfe werden kleiner, die Nachkommen empfindlicher. Ebenso schwindet die Instinktsicherheit der Rassetiere.

All dies kann vermieden werden, wenn ein Züchter von Zeit zu Zeit möglichst nahezu unverwandte Tiere mit einander verpaart, deren Immunsystem sich dann ebenfalls von einander unterscheidet.



Die Zucht mit Tieren, die an Zahnfleischproblemen leiden, kann vermieden werden. Unsere Tiere kennen  keine Zahnprobleme, ein Ergebnis das uns immer wieder aufs Neue begeistert. Wieviele Maine Coon in Deutschland können wirklich noch  strahlend weiße, regelmäßige und kräftige Zähne vorweisen, die in ein völlig entzündungsfreies, blassrosiges Zahnfleisch gebettet sind? Unsere Tiere tun dies! 

Leider gibt es auch einige Züchter die mit Homozygoten oder Hetrozygoten HCM Tieren züchten, die also genetische Marker aufweisen, die mit dieser tödlich verlaufenden Herzkrankheit in Zusammenhang stehen. Dies ist auf dem genetischen Testzertifikat mit N/HCM ausgewiesen. Die Zucht mit solchen Tieren lehnen wir strikt ab, da sie uns als zu risikoreich erscheint!!

Unsere Maine Coons sind außergewöhnlich sozial veranlagt, vertragen sich mit Katzen, Kindern und Hunden und allem was sonst noch kreucht und fleucht, einschließlich befreundeten Kaninchen, Mäusen und Vögeln.

Sie sind „ihrem“ Menschen meist sehr treu und Fremden gegenüber eher zürückhaltend.

Sie reden mit sehr zarten Piepsstimmen.

Sie spielen liebend gern mit Wasser und lieben Schnee.

Sie sind nicht aufdringlich aber überaus anhänglich. Sie sind sensibel aber doch unkompliziert.
Sie haben ein halblanges aber kein „dickes Fell“.

Sie sind sogar - entgegen mancher Behauptungen - ziemlich clever – wenn auch nicht alle...


Die meisten hören sehr gut auf Zurufe (Und einige hören sogar „auf´s Wort!!), gehen wie Hunde mit einem an der Leine  spazieren

Sie sind ziemlich gelehrig und apportieren Fellmäuse, öffnen Türen, benutzen Menschen-Wcs 


Die Aufzuchtsbedingungen unserer Tiere:

1. Schließlich kommt in Bezug auf die Charakterbildung auch der Sozialisation der Jungtiere unter möglichst optimalen Bedingungen eine große Bedeutung zu.

2. Sie sollen in diesem Sinne mit viel viel Liebe, Sorgfalt und gesundheitlicher Fürsorge, mit guter und fachlich fundierter Pflege in menschlicher und tierischer Gesellschaft und in einer sauberen und schönen und doch auch katzengemäßen Umgebung glücklich und zufrieden heranwachsen:

3. Auf Deutsch: Sie werden nach Strich und Faden verwöhnt und gehätschelt und nix ist uns für sie zu teuer. Lieber verzichten wir auf schicke Klamotten, den Kleinen darf es an nichts fehlen!!

4. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das eventuell vorliegende fehlerhafte Genmaterial innerhalb der ersten Generation der Wildstock-Foundation.

5. Dabei verließen wir uns wiederum auf wissenschaftlich fundierte Fachliteratur aus den Bereichen Genetik, Biologie, Statistik und Medizin, die Meinung von Medizinern und Dozenten an Universitäten und auf eigene Erfahrung und erworbene Erkenntnisse in Bezug auf die Möglichkeiten der Schädigung von Ungeborenen (Embryologie, Genetik, Genforschung).

6. Fehler innerhalb der Erbsubstanz auf Grund der Vererbung genetischer Defekte bilden dabei nur einen begrenzten Faktor innerhalb der Bandbreite der Einflussgrößen, die mit einer terratogenen Wirkung in Zusammenhang stehen. 


7. Andere Faktoren sind virale und bakterielle Infektionen, toxische Faktoren wie Umweltgifte, Stoffwechselerkrankungen, durch Strahlungen hervorgerufenene Gendefekte und spontan auftretende Genmutationen und Abberationen.

8. Dem Risiko der genetischen Häufung bestimmter erbbiologisch bedingter Schädigungen der Nachkommenschaft begegnet die Natur mit der Tendenz zur biologischen Streuung der vorhandenen Erbeigenschaften.

9. Das heißt in dem sie die von uns als Outcross bezeichnete Methode wählt: Die Eltern vertreiben irgendwann ihre Nachkommen aus dem eigenen Revier und paaren sich normaler- und natürlicherweise nicht mit ihnen, wenn andere Partner zur Verfügung stehen.


Dies belegen zahlreiche verhaltenswissenschaftlich fundierte Beobachtungen und biologische Studien nachweislich z.B. in Bezug auf des Verhalten der bekannter Wildkatzenarten wie Felis silvestris (Europäische Wildkatze), Felis libyca taitae (Afrikanische Falbkatze), Leopardus tigrinus (Brasilianische Tigerkatze), Civettictis civetta (Afrikanische Zibethkatze), Leopardus wiedi (Baumozelot) und andere relativ gut erforschte Klein- und Großkatzenarten wie Bengal-, Gold- und Fischkatze, Karakal und Serval.

10. Besonders interessant sind die neuesten Forschungen in Bezug auf die Situation des Gepards in Afrika:

11. Er ist in größter Gefahr, durch einen hohen Inzuchtgrad auf Grund eines zu engen Genpools gesundheitliche Beeinträchtigungen aufzuweisen.

12. Ich versuche mich in der Katzenzucht am Modell der Natur zu orientieren, da mir  hinlänglich bekannt ist, wie mangelhaft die menschlichen Korrektur- und Eingriffsmaßnahmen im Vergleich mit natürlichen Regelungsmechanismen häufig ausfallen.

13. Ganz wie ein bekannter und erfolgreicher plastischer Chirurg sich einmal in meiner Gegenwart ausdrückte - und der sein Handwerk  wirklich verstand:

„Die Natur kann´s meist doch 
besser...“.                                                                                  

 

 

 




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