Der Preis pro Kitten als Liebhabertier (Kastrat) beträgt 500 Euro - Zuchttiere 1200 Euro. - Sehr viele Züchter schreiben keinen Preis auf ihre Hp. Wir sind der Meinung, dass der Kitteninteressent sehr wohl das Recht hat den Preis des Kitten als Liebhabertier(Kastrat) zu erfahren, und zwar bevor er beim Züchter anfragen muss! Wir legen sehr viel Wert auf Transparenz! Bei uns kauft man keine Katze im Sack!!! Auch sind wir für unsere Kittenbesitzern lebenslang Ansprechpartner, wir verlangen vom Kittenkäufer, dass sie mit uns im Kontakt bleiben, auch nach dem Kauf! Damit wir, solltes es mal Probleme geben, jederzeit helfend eingreifen können. Wir wollen eine Stütze sein und keine Fessel!
Oft bekommen wir die Frage zuhören geht es denn nicht billiger? Warum sind denn Rassetiere so teuer? Wenn Züchter Rassekatzen billiger anbieten, stimmt etwas nicht. Denn an irgend einem Ende muss er gespart haben, sei es am Futter, an den Impfungen oder gar an den Zuchttieren, die schon an Erbkrankheiten oder gar an ansteckenden Krankheiten leiden. Seien sie deshalb vorsichtig, wenn ihnen eine Rassekatze „billig“ angeboten wird.
Oft sind diese Tiere ohne Papiere, mit denen gezüchtet wird, siehe bei uns auf der Seite: Züchten züchten ohne Papiere!
Sehr oft sieht man es den Kitten nicht an das sie krank sind, weil sie vorher noch schnell einmal gesäubert wurden. Erst wenn sie zu Hause sind und den Preis bezahlt haben, stellen sie fest, dass das Kitten krank ist. Dann kann eine Tierarztrechnung schnell in die 1000de gehen. Und dem "Züchter" von dem sie das Tier haben, lacht sie aus weil er weiß das sie ihn nicht zur Rechenschaft ziehen können denn "Rassekatzen ohne Papiere" sind ganz Katzen ohne Streitwert. Vor Gericht können sie nicht mal die Identität der Katze belegen.
Auch werden sie oft zu früh abgegeben, meistens dann wenn die Kitten Geld kosten, ab der 4. Woche fangen sie an selber zufressen dann wirds teuer in dieser Zeit werden "Billigkitten" abgeben oft werden sie älter gemacht als sie in Wirklichkeit sind und beim Tierarzt kommt dann die böse Überraschung! Solche Kitten sind sehr oft verhaltensauffällig, da ihnen die wichtige Prägephase fehlt und sie viel zu früh von der Mutter weg sind!
Es steckt sehr viel Mühe, Zeit und Geld dahinter, wenn jemand ordentlich und fair züchten will. Zudem ist dies ein Hobby und daran kann man nicht verdienen.
Vor allem die Wahl der richtigen Kätzin kostet den Züchter viel Zeit und Geld. Wenn er eine seriöse und gesunde Zucht aufbauen will muss er mindestens 1250 Euro für eine Zuchtkatze investieren. Futterkosten und Einstreu, die sich im Monat auf ca. 100 - 200 Euro belaufen, Ausgaben für Gesundheitstests und Impfungen noch nicht mitgerechnet.
Warum so teures Futter ? Das liegt daran, dass eine tragende Kätzin unbedingt nahrhaftes Futter bekommen muss, sonst werden die Kitten meist unterernährt oder gar tot geboren. Auch muss die Kätzin gut genährt sein und mit allen Mineralstoffen und Vitaminen ausgestattet werden - sonst wird sie kaum einen Wurf durchhalten ohne komplett vom Fleisch zufallen oder struppiges Fell zu zeigen.
Und vor allem kann sie, wenn sie nicht richtig gefüttert wird, keine nahrhafte Milch geben. Natürlich kommen dann die Einwände: „Unsre Hauskatze braucht das auch nicht und hat immer Junge. Ihr reichen auch die Tischabfälle und gesund ist sie trotzdem.“
Doch wie sieht die Realität aus? Wenn die Katze draußen ist, holt sie sich ihre Nährstoffe aus der Natur und wird ja von ihren Menschen zusätzlich gefüttert! Ist sie im Haus, dann bekommt sie meist nur einmal Junge und wird dann bald darauf kastriert.
Doch eine Zuchtkatze soll ja mehrmals gesunde und robuste Junge bekommen und dabei auch gesund bleiben.
Dann kommen Tierarztkosten hinzu: Die Schutzimpfung, die bei einer Kätzin jährlich durchgeführt werden müssen, kostet ca. 100 Euro und das Tier soll ja auch gründlich untersucht, entwurmt und getestet werden. Untersuchungen auf eventuelle Erbkrankheiten kommen auch noch hinzu, von 150 Euro an aufwärts... Und wenn sie nicht zur Zucht geeignet ist, muss sie doch noch kastriert werden. Für den Züchter ein trauriges Ereignis – und finanziell ein Total-Ausfall von 1250 Euro - ohne das er damit bisher auch nur einen Cent verdient hat
Dann die Auswahl des Deckkaters:
Entweder einen Eigenen - dann kommen die oben genannten Gebühren nochmals hinzu.
Oder jedes Mal Deckgebühren und ein Tierärztliches Attest mit Blutuntersuchungen, die dabei Pflicht sind! Diese belaufen sich auf ca. 700 Euro pro Deckungsakt, wobei es keine Garantie gibt, dass die Kätzin auch Kitten bekommt! (Auch befreundete Züchter möchten wenn sie ihren Deckkater zur Verfügung stellen eine Deckgebühr, kostenlos macht es keiner!)
Wenn dann endlich der ersehnte Nachwuchs da ist, können die Kosten nochmals in die Höhe schießen. Bei erstgebärenden Kätzinnen muss manchmal ein Kaiserschnitt gemacht werden und so können schnell 500 Euro Tierarztkosten hinzukommen. Dieses Geld sollte man immer beiseite legen, denn Komplikationen sind nie auszuschließen. Denn auch die gesündeste Zuchtkatze kann bei der Geburt Probleme bekommen, deshalb hat die Natur es auch so eingerichtet, dass eine Katze mehrmals im Jahr und zwischen 1- zu 10 oder gar mehr Babys bekommen kann, weil sehr viel schief gehen kann bei der Geburt. Wir bevorzugen eine Wurfgröße zwischen 3-5 Babys da bei dieser Größe die Gefahren doch geringer sind als bei großen Würfen.
(Bild unten W' Dandelion mit seiner Freundin Biene (Beide kastriert))
Ist dann alles geglückt und die Züchter stolz ihren Wurf begutachten können, müssen für eventuell 4 - 6 Kitten, wenn sie entwöhnt sind, auch wieder nicht unerheblichen Kosten für gutes Futter und Katzenstreu aufgewendet werden. Tierarztkosten zur Entwurmung, Schutzimpfungen für dann alle Jungtiere kommen auch noch dazu. Denn nur geimpften und entwurmten Kitten im Alter von frühestens 12 - 15 Wochen dürfen abgegeben werden. Ein Chip zur Erkennung für jedes Kitten, der zwischen 35 - 50 Euro, je nach Tierarzt kostet, muss auch bezahlt werden. Dies alles muss der Hobbyzüchter in Vorkasse leisten!
Bis jetzt hat der Züchter noch keine Einnahme seit der Geburt der Kitten, nur Ausgaben!Somit kann sich jeder Ausrechnen das man bei weitem nicht die Kosten wieder reinholt die man dafür ausgegeben hat. Alleine die Nächte die der Züchter an der Wurfkiste zubringt und all die andere Zeit, die er gerne opfert für sein Hobby, würde ein Kitten unbezahlbar machen wenn er dafür auch noch Geld verlangen würde, was aber jeder Handwerker / Selbständiger und Freiberufler berechnet wenn er für Sie tätig wird!
Mit einem Hobby ist es nicht möglich, wenn es mit Herz, Verstand und Verantwortungsbewußtsein ausgeführt wird, davon seinen Lebensunterhalt zubestreiten!
Und mit einem Hobby kann niemand Geld verdienen. Jetzt werden sich viele Fragen: warum dann züchten mit Stammbaum und Verein?
Ganz einfach wir haben gegenüber unseren Tieren eine sehr große Verantwortung übernommen und sehen unsere Maine Coons als Lebewesen und nicht als Sache!
Wir haben unsere Leidenschaft dieser wunderschönen Katzen verschrieben. Sie aufwachsen zusehen und wie man durch gezielte Auswahl typvolle, robuste und gesunde Tiere bekommt, macht uns stolz. Und am allermeisten, warum wir das ganz auf uns nehmen, wir lieben diese Tiere einfach. Wenn sie sich schnurrend neben uns legen und einfach bei ihren Menschen sein wollen. Die sanften, goldigen, flauschigen, wunderbaren kleinen Riesen.
Und der Preis eines Kitten von 500 Euro ist nur eine geringe Aufwandsentschädigung für die Züchter, die viel Arbeit, Geld und Zeit investiert haben. Und deckt meist nur gerade mal die Umkosten.
" Heute kennen Alle den Preis von Allem aber nicht deren Wert" -Oscar Wilde